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Türen im Weg November 10, 2008

Posted by artufact in Glaube.
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O daß meine Wege dahin zielten, deine Anweisungen zu halten! (Ps 119,5)

Konservatismus August 12, 2008

Posted by artufact in Realitäten.
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Das Zimmer März 20, 2008

Posted by artufact in Glaube.
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Ich befand mich in einem Zimmer, in dem nichts war außer einem Regal voller Kästen mit Karteikarten. Sie ähnelten den Karten, die man in Büchereien findet, auf denen Titel, Autor und Sachgebiet alphabetisch aufgelistet sind. Aber die Kästen hier, die vom Fußboden bis zur Decke reichten und zur rechten und linken Seite kein Ende nahmen, waren in ganz unterschiedliche Rubriken eingeteilt. Als ich mich dem Regal näherte, erregte eine Box mit der Aufschrift: „Mädchen, in die ich verliebt war“ meine Aufmerksamkeit. Ich öffnete den Kasten und begann ein bisschen herumzublättern. Schnell schlug ich ihn wieder zu. Erschrocken stellte ich fest, dass mir all die Namen bekannt vorkamen.
Ohne dass es mir jemand sagen musste, wusste ich genau, wo ich war. Dieser düstere Raum mit seinen Akten beinhaltete ein Katalogsystem über mein Leben. Hier war alles aufgeschrieben, Wichtiges und Unwichtiges, mit allen Details, an die ich mich erinnern konnte.
Verwunderung und Neugier überkamen mich gleichzeitig, als ich mit einem Schaudern anfing, planlos die Kästchen zu öffnen, um ihren Inhalt zu inspizieren. Einige brachten Freude und schöne Erinnerungen, bei anderen schämte ich mich so sehr, dass ich mich sogar vorsichtig umdrehte, um zu sehen, ob mich jemand beobachtete. Der Kasten „Freunde“ stand neben dem Kasten „Freunde, die ich enttäuscht habe“. Die Aufschriften waren zum Teil ganz normal, zum Teil ziemlich absurd. „Bücher, die ich gelesen habe“, „Lügen, die ich erzählt habe“, „Ermutigungen für andere“, „Witze, über die ich gelacht habe.“
Einige waren in ihrer Exaktheit fast schon witzig: „Worte, die ich meinem Bruder an den Kopf schmiss“. Über andere konnte ich gar nicht lachen: „Dinge, die ich aus Wut getan habe“, „Beleidigungen, die ich im stillen gegenüber meinen Eltern aussprach.“ Immer wieder war ich über die Inhalte überrascht. Häufig fand ich viel mehr Karten vor, als ich erwartete, machmal weniger, als ich erhoffte.
Die unglaubliche Menge der Kästen überwältigte mich. Konnte es möglich sein, dass ich mit meinen zwanzig Jahren all diese Karten, bestimmt Tausende oder sogar Millionen, ausgefüllt hatte? Jede Karte bestätigte diese Annahme. Sie wiesen alle meine Handschrift und sogar meine Unterschrift auf.
Der Kasten „Lieder, die ich angehört habe“ war viel größer als alle anderen, fast drei Meter breit! Die Karten waren eng hintereinander eingeordnet. Ich schloss ihn beschämt, nicht so sehr wegen der Qualität der Musik, sondern weil ich mir der immensen Zeitverschwendung bewusst wurde, die diese Rubrik deutlich machte.
Als ich die Aufschrift „Erotische Gedanken“ entdeckte, lief mir ein Schauder über den Rücken. Ich zog den Kasten nur ein Stück heraus, denn ich wollte die Größe gar nicht erst sehen, und nahm schnell ein Karte heraus. Innerlich zuckte ich zusammen bei den genauen Angaben darauf. Mir wurde schlecht, als ich daran dachte, dass auch solche Momente festgehalten waren.
Plötzlich wurde ich ungalublich zornig. Ich hatte nur einen einzigen Gedanken: „Niemand darf diese Karten jemals sehen! Niemand darf jemals dieses Zimmer entdecken! Ich muss sie zerstören!“ In wilder Verzweiflung zog ich ruckartig den Kasten raus. Die Größe war jetzt völlig egal. Ich musste ihn leeren und die Karteikarten vernichten. Ich drehte den Kasten um und schüttelte die Karten heraus, um sie zu zertreten. Doch keine einzige ging kaputt! Außer Atem nahm ich ein Karte in die Hand und bemerkte, dass sie stahlhart war – unzerstörbar. Geschlagen und völlig hilflos stellte ich den Kasten an seinen Platz zurück.
Und dann sah ich es. Die Aufschrift eines Kastens lautete: „Personen, denen ich von Gott erzählt habe.“ Der Griff dieses Kästchens war sauberer als die anderen drumherum, neuer, fast unbenutzt. Ich zog, und ein Kasten nicht länger als ein paar Zentimeter kam zum Vorschein. Ich konnte die Karten darin an einer Hand abzählen.
Mir kamen die Tränen. Wildes Schluchzen schüttelte mich. Ich fiel auf die Knie und weinte laut, weil ich mich so wahnsinning schämte. Vor meinen Augen drehten sich jetzt die Regale mit ihren ganzen Aufzeichnungen. Niemand, wirklich niemand, darf jemals von diesem Raum erfahren. Ich muss ihn abschließen und den Schlüssel verstecken.
Dann, als die Tränen versiegt waren, sah ich ihn. Oh nein, bittet nicht er. Nicht hier. Nein, alles, aber bitte nicht Jesus!
Hilflos nahm ich wahr, dass er die Kästen öffnete und die Karteikarten durchlas. Ich konnte nicht mit ansehen, wie er reagieren würde. Als ich mich überwand und ihm ins Gesicht schaute, bemerkte ich, dass es ihn noch viel mehr schmerzte als mich. Intuitiv schien er die peinlichsten Kästen herauszunehmen. Warum musste er jede einzelne Karte lesen?
Schließlich drehte er sich um und sah zu mir herüber. Mitleid spiegelte sich in seinen Augen. Ich senkte meinen Kopf, hielt mir die Hände vors gesicht und fing wieder an zu heulen. Er kam zu mir und legte den Arm um mich. Er hätte so viel sagen können – aber er schwieg. Er weinte mit mir.
Dann stand er auf und ging zurück zu dem Regal. Er begann an einer Seite des Zimmers, nahm jeden Kasten raus und fing an, meinen Namen durchzustreichen und ihn mit seinem eigenen zu überschreiben – auf jeder Karteikarte.
„Nein“, schrie ich und rannte zu ihm herüber. Das einzige, was ich sagen konnte, war „Nein, nein“, als ich ihm die Karte aus der Hand zog. Sein Name sollte nicht auf diesen Karten sehen. Aber da stand er schon, mit blutroter Frabe. Nur sein Name war zu lesen, Jesus, nicht mehr meiner. Er hatte mit seinem Blut unterschrieben.
Schweigend nahm er die Karte zurück. Er lächelte traurig, während er weiter die Karten unterzeichnete. Ich weiß nicht, wie er das so schnell gemacht hat, denn schon im nächsten Moment hörte ich den letzten Kasten zuklappen. Er legte seine Hand auf meine Schulter und sagte: „Es ist vollbracht.“
Ich stand auf, und der führte mich aus dem Zimmer. Es gab kein Schloss an der Tür. Aber es gab viele weitere leere Karten, die darauf warteten, beschrieben zu werden.
Joshua Harris: „Ungeküsst und doch kein Frosch …“ S.96ff

Verfügbar sein Januar 30, 2008

Posted by artufact in Glaube.
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„Der Herr braucht willige Arbeiter. Die Ernte ist reif, aber der Arbeiter sind wenige. Arbeite, solange es Tag ist. Gott braucht junge Männer und Frauen. Gott ruft die Jungen, weil sie stark sind.“

Du hast diese Worte wahrscheinlich bereits so viele Male gehört, dass du sie beinahe im Schlaf aufsagen könntest. Dies war der Aufruf, der sich durch die Jahre hinweg zog, seit die Menschen Gott brauchten. Nun, stell dir vor, Gott braucht noch immer willige Arbeiter, die jung, stark und wachsam sind. Gott braucht noch immer junge Männer und Frauen, die sich entschieden haben, von Ihm gebraucht zu werden. „… und wer ist nun willig, heute seine Hand für den Herrn zu füllen? Und das Volk freute sich … denn sie gaben es dem Herrn von ganzem Herzen, freiwillig … denn von dir kommt alles, und aus deiner eigenen Hand haben wir dir gegeben.“ 1Chr 29; 5,9,14.

Allen jungen Männern und Frauen gilt der Aufruf, sich dem Herrn willig hinzugeben, sich Ihm zu weihen und ihr Leben Ihm zu widmen. Als ich ein Teenager war, hörte ich auf wohlmeinende ältere Gläubige, die die Jugendlichen hinwiesen, ihr Leben Gott zu weihen. Sie sprachen darüber, wie es sein würde, in den Himmel kommen zu wollen, ohne vorher irgendwelche Anzeichen dazu gesetzt zu haben. Dann dachte ich mir, doch, ich will von Gott gebraucht werden und ich will auch zum Himmel gehen. Es gab jedoch auch andere Ziele, die ich mir in mein Herz gesetzt hatte: Studium, Heirat, Familie, usw. Es ist natürlich und gesund, solche Ziele im Leben zu haben. Sich dem Herrn zu weihen bedeutet nicht, isoliert auf einer Insel, unglücklich und ohne einem Ziel im Leben zu sein. Erlaube dem Herrn, dich in dieser Hinsicht zu führen und so zu leiten, wie Er es für dein Leben vorgesehen hat. Erlaube Ihm, deine Gaben zu nehmen und sie zu seiner Ehre auszuformen. Der Herr nimmt unsere Gaben und Er formt sie, sodass wir ein Segen für andere sein können.

Wenn du Gottes Leitung für dein Leben suchst, dann mache es zu deinem täglichen Gebet, den Herrn um die Hilfe beim Erkennen deiner Aufgabe für Ihn zu fragen. Denke über deine natürlichen Gaben/Talente/Fähigkeiten nach. Jeder hat besondere, von Gott gegebene Fähigkeiten. Er hat uns mit bestimmten Talenten gesegnet, damit sie für Ihn gebraucht werden. Kannst du singen? Hast du eine natürliche Fähigkeit zu sprechen, oder zu ermahnen? Kannst du gut mit deinen Händen arbeiten? Bist du eine mitfühlende Person? Fällt es dir leicht, Gedanken zu Papier zu bringen? Hat der Herr dir klar gemacht, einen Artikel oder ein Gedicht für diese Publikation zu senden? Bist du ein guter Helfer? Kannst du fegen, putzen, mähen oder schaufeln? Kannst du fahren? Diese und andere natürliche Fähigkeiten und/oder Talente können von Gott so geformt werden, dass du von Herzen Ihm dienen wirst. Gott möchte, dass wir Demut haben. Setze Gott an die erste Stelle, dann wird er deine Wege lenken.

Gott braucht nicht nur Begabung. Er erwartet Treue. Er verlangt ein reines, heiliges, rechtschaffenes und gottergebendes „Gefäß“. Beschütze deine Opfergabe. Halte die satanischen Geier davon weg. Versichere dir täglich, dass du für Gott bereit stehst. Erlaube nicht hässlichen, negativen Gedanken deinen Geist zu verschlingen. Suche Schriftstellen und setze dir eine tägliche Zeit zum Beten fest. Und nutze deine Zeit gut aus. Verzögere oder schiebe die Dinge nicht auf, die der Herr dir veranlasst zu tun. Bleibe klein vor Gott. Behalte den Mantel der Demut um dein Herz. Sei nicht übertrieben selbstvertrauend. Denke nicht, dass du dich auf deine natürlichen Fähigkeiten verlassen könntest. Denke an all die berühmten Sänger in der Welt, die ihre natürlichen Fähigkeiten zu Seiner Ehre gebrauchen könnten. Vergess nicht, dass deine natürlichen Fähigkeiten nur Werkzeuge sind. Computer sind Werkzeuge. Sie sind sehr nützliche Instrumente. Du kannst den Computer einfach nur auf dem Tisch stehen lassen, du kannst ihn aber auch nutzen. Ohne menschlichen Eingriff kann er nicht funktionieren, völlig gleich wie hoch entwickelt er ist. Versichere dich, dass deine Werkzeuge funktionieren.

2. Timotheus 1, 5-9 „Dabei halte ich die Erinnerung an deinen ungeheuchelten Glauben fest, der zuvor in deiner Großmutter … und deiner Mutter … gewohnt hat, ich bin aber überzeugt auch in dir. Aus diesem Grunde erinnere ich dich daran, die Gnadengabe Gottes wieder anzufachen, die durch Auflegung meiner Hände in dir ist; denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht. So schäme dich nun nicht des Zeugnisses von unserem Herrn … . Er hat uns ja errettet und berufen mit einem heiligen Ruf …“

Timotheus war ein junger Arbeiter des Herrn. Er hat sich dem Herrn geweiht, stieß aber auf Opposition. Paulus ermunterte ihn zur Ausdauer, zu Mut und Selbstdisziplin. Der Heilige Geist war mit ihm, um ihm die nötige Kraft zu geben. Wenn du für den Herrn arbeitest, sei es Bezeugung, Gesang, Traktate verteilen oder auch nur dein Licht scheinen zu lassen, wird nicht jeder gut von dir denken. Aber erlaube nicht, dass es ein Hindernis wird. Der Geist der Furcht hat zu viel Angst von der Zeit, er ist von ihrer Kraft versklavt und erlaubt nicht, sich durch die Kraft des Heiligen Geistes zurechtzuweisen. Völlig einleuchtend, dass dies nicht von dem Herrn ist. Stattdessen gibt uns der Herr Liebe, eine tiefe Zuneigung und Hingabe für Gottes Dinge; Kraft, um gegen Satan erfolgreich zu kämpfen; und eine gesunde Seele: eine befriedigte Seele, eine zufriedengestellte und erfüllte Seele. Wenn deine Seele anders ist, wenn du so gestresst bist, dass dein Leben nicht so verläuft wie du es geplant hast, bete ernstlich, suche Gottes Willen für dein Leben. Sei für seine Leitung offen.

Mache dich für den Herrn verfügbar, indem du willig bist, anderen zu dienen.

Patricia Rhodes, Owasso, USA
My Portion V4,I3